I make mistakes thats what i do.

I speak without thinking.

I act without knowing.

I drink so much that i can barely walk.

I‘ m a fantastic lover though & an amazing friend.

God knows i mean well.

-Sex and the City-

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Und ich fühl mich federleicht..

Hier und da komm ich auf die Idee, einen andern Weg zu gehn,

mal verspielt und mal gefasst,

manchmal macht mir der Nase nach einfach das Unbeholfene Spaß.

Beweg mich gerne mal im Kreis, doch jeder noch so kleine Teich sollte verbunden sein zum Meer.

Immer wenn ich was neues ausprobier, lauf ich wie barfuss über Glas.

Doch ich fühl mich federleicht, weil es sich fast immer lohnt-

so erscheint, dass nichts so bleibt wies war, fast schon wie gewohnt.

Wenn mich das neue dann berührt, tanz ich zuerst für mich allein. Dann mach ich all die andern wach,

doch immer wenn was neu beginnt, sagt auch etwas in mir das wars.

Doch ich fühl mich federleicht, weil es sich fast immer lohnt-

und so erscheint, dass nichts so bleibt wies ist, fast schon wie gewohnt.

Clueso-Barfuss

Man muss doch fühlen, dass man lebt.

Das Studentenleben. Verkürzter Bachelorstudiengang, schnell studieren, schnell arbeiten, schnell Geld verdienen. Lernen nicht nur für die Uni, sondern fürs Leben. 6 Semester, um herauszufinden wer man ist, woher man kommt, wo man hin will. Um herauszufinden, was das ist-Leben. Um herauszufinden was das bedeutet-Lieben. Um zu lernen, dass man leben nur fühlen kann, nicht aber lernen?

Im 5. Semester steht die Welt Kopf. Sex, Drugs, Rock’n Roll- nach 2 Jahren die durch gemeinschaftliches Gammeln, Essen, Kaffee trinken und dem ein oder anderen Partyabend geprägt waren stehen wir da, und fragen uns wer wir sind. Und was wir eigentlich jetzt wissen. Es folgen Exzesse, Männer, Enttäuschungen-und bereits im Januar wird Enttäuschung für uns zum Wort 2010. Enttäuscht von uns selbst, von dem, was wir geworden sind. Enttäuscht von Mitmenschen. Enttäuscht vom Leben, das soviel zu bieten hat. Ja vor allem enttäuscht, wenn wir betrachten was wir bis jetzt daraus gemacht haben.

Und plötzlich das. Wieder mal Donnerstagabend, wieder mal Party. Der schicke Halbbrasilianer, der in den Köpfen von mindestens zweien von uns für Verwirrung sorgt. Die zwei Lieblingsfreunde und Skateboarder, die absagen und damit in mindestens zwei Köpfen für Enttäuschung sorgen. Und dann gehts erst richtig rund. Enttäuschung, weil Persönlichkeiten die erwartet wurden nicht da sind. Enttäuschung, weil man nicht mit dem gewünschten Respekt behandelt wird. Angst vor Vernunft, Alkohol und der ganz normale Wahnsinn. Und plötzlich findest du dich im Zwischengang hinter der Bühne wieder, mit einem Typen den du nichtmal attraktiv findest, obwohl er es augenscheinlich ist.

Sinn macht das keinen. Sinn macht auch keinen, dass plötzlich der Freund der Freundin im Raum steht. Sinn macht am wenigsten, dass du danach nicht verschämt heimgehst, sondern weitertrinkst. Und wenn du am nächsten Tag von einem Video hörst auf dem du drauf bist, dann fragst du dich schon mal ob das Leben überhaupt noch einen Sinn macht.

Bin ich pissig? Ich bin enttäuscht, von mir selbst, weil man sich einfach mal benehmen kann. Ich bin entsetzt, verwirrt und leider auch amüsiert zugleich.

Ich find dich scharf, weil du bei sowas mitmachst. Langweilig sein kann ja jeder. Man muss doch fühlen, dass man lebt.

Doch, ich fühle mich durchaus lebendig. Zumindest ein Teil von mir scheint ja zu Leben, und gestern aus gewesen zu sein. Aber leben können, und vor allem lieben können-das kann ich längst nicht. Vielleicht werde ich das irgendwann können, aber bestimmt nicht mehr im Lauf des Bachelor-Studiums.